"Fahrräder mögen sich ändern,
aber Radfahren ist zeitlos."
Zapatata Espinoza

Das Cube Nuroad Race FE (Baujahr 2022) ist das ideale Gravelbike für Radreisen (Gewicht: 10,5kg). Es ist ein vielseitiges Gravelbike, das die Robustheit eines Cyclocross-Bikes und die Geschwindigkeit eines Rennrades vereint. Das Rad hat sich in mehrwöchigen Bikepackingtouren, z. B. von Bremen nach Griechenland, sehr bewährt; auch im gemischten Terrain ist ein sportliches Pedalieren möglich. Die Geometrie von Rahmen und Gabel ermöglicht eine entspannte und sportliche Sitzposition. Die Vollcarbon-Gabel absorbiert Vibrationen zuverlässig. Der Antrieb (Shimano GRX 600, 2 × 11 Gänge, Zahnkranz 11-34, Kurbelsatz 46/39) ermöglicht Bergetappen, z. B. über die Alpen mit Gepäck. Die hydraulischen Scheibenbremsen (Shimano BR-RX400; 160/160) arbeiten nachhaltig. Durch die Straßenausstattung mit hervorragender Beleuchtung (hell und bei geringem Tempo ansprechend) ist das Cube Nuroad sehr gut für Radreisen geeignet.

Das Focus Atlas 8.7 (Baujahr 2023) ist ein Naked-Gravelbike. Das Carbonrad (Gewicht: 9,6 kg) ist ein vielseitiges Gravelbike mit der Möglichkeit einer Verwendung beim Bikepacking, aber eher als Langstreckenkomfortrad konzipiert. Bikepacking ist durch die zahlreichen Anschraubpunkte für Gepäckaufnahmen an Rahmen und Gabel (wie dem Adventure Rack) möglich, jedoch fehlt eine Beleuchtung wie bei Cube Nuroad. Die Rahmengeometrie und die Gabel sind auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Der Antrieb (Shimano GRX 400, 2 × 11 Gänge, Kassette 11–34, Kettenblatt 46–30) ist fein abgestuft und bietet eine hohe Zuverlässigkeit im Gelände. Die Laufräder (Novatec 25 Elite) in Verbindung mit der Bereifung (WTB Riddler, 45–700) erlauben auch Fahrten abseits der Piste. Die optimale Verzögerung wird durch hydraulische Scheibenbremsen (Shimano GRX 400, 160/160) gewährleistet.

Das Cervélo S3 (Baujahr 2019) ist wahrlich ein aerodynamisches Rennrad (Gewicht: 8,8 kg). Natürlich sind sämtliche Kabel im Rahmeninneren verlegt. Die Rohrform aus Carbon, aus der bewährten R-Form übernommen, ist aerodynamisch und dämpft etwaige Vibrationen gut. Unterstützt wird das kontrollierte Fahren durch die Laufräder (DT Swiss P1800) auf Reifen von Continental (28–622). Der Antrieb erfolgt über eine Schaltung von Shimano (Ultegra, 2-fach, Kurbelsatz 36/52, Zahnkranz 11–30); also eher für Fahrten in der Ebene geeignet. Die klassische Felgenbremse arbeitet sehr gut, auch bei Nässe.

Das Stevens „Aspin“ (Baujahr 2015) ist ein Klassiker unter den Alu-Rennrädern. Das Rad zeichnet sich durch ein hervorragendes Gewichts-Leistungs-Verhältnis aus: Das Rennrad (Gewicht: 8,0 kg) leistet mit der Shimano-Ultegra-Ausstattung (Gangschaltung und Felgenbremse) sehr gute Dienste. Die Gangschaltung von Shimano Ultegra 6800 (2-fach, Kurbelsatz 50/34, Zahnkranz 11–32) ermöglicht auch Bergetappen. Die Geometrie ist mit dem dreifach konifizierten Alu-Rahmen und der Carbongabel sportlich-komfortabel und wird mit den Laufrädern von Fulcrum (Racing 7LG) und der Bereifung von Continental (25–622) glänzend unterstützt. Im Fall der Fälle verzögern die klassischen Felgenbremsen von Shimano (Ultegra 6800) sehr zuverlässig.

Gazelle
- Champion -
Ein Klassiker ist natürlich das Rennrad Gazelle Champion, genauer das Modell E2 Sport (Gewicht: 9,2 kg). Das „Champion“ ist ein prestigeträchtiges Rennradmodell, welches ab den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts produziert wurde. Mein Champion ist höchstwahrscheinlich Baujahr 1983. Der Rahmen ist aus hochwertigem Reynolds-531-Stahl per Hand gelötet. Die Schaltung ist eine leichtgängige Campagnolo Nuovo Record, natürlich als Rahmenschaltung am Unterrohr, die sich präzise und stabil schalten lässt (Campagnolo Record Pat. 84, 2 × 5 Gänge, Kettenblatt 42/24, Zahnkranz 24–13). Natürlich sind auch die Bremsen von Campagnolo (Nuovo Record). Die Laufräder sind von Mavic mit doppelt gekreuzten Speichen auf geklebten Schlauchreifen (Vittoria, 25-622).
Das Faltrad von Brompton ist ein Klassiker! Die Farbe ist natürlich wichtig: Race Green Die C-Linie von Brompton ist für den Alltag bestens geeignet, hat sich aber auch in der Brompton-Challenge mehrfach bewährt. Die Gangschaltung von Stormy-Archer (6-Gang) ist völlig ausreichend, um in der norddeutschen Tiefebene zu überleben. Dies gilt umso mehr, als dass die 16″-Räder das Pedalieren wie in der Hamsterrolle erlauben. Sollte trotzdem einmal ein Bremsvorgang nötig sein, greifen die Felgenbremsen (V-Brake) zuverlässig und stoppen das 11,6 kg schwere Brompton.







