Der Traum von Sindbad und Marco Polo

Sri Lanka ist eine Insel mit vielfältiger Flora und Fauna sowie kultureller Vielfalt. Sehr sehenswert! 

Erfahren kann man die Insel sehr gut mit dem Fahrrad. Per Drahtesel kann man auf den Nebenstraßen und Feldwegen sehr gut mit der Bevölkerung in Kontakt treten, da diese gut die englische Sprache beherrscht.

Besucht wurde im Oktober 2014 der Süden des Landes: Von der gegenwärtigen Hauptstadt Colombo ging es in das Landesinnere in die alte Hauptstadt, Kandy, und dann an der Küste des indischen Ozeans zurück nach Colombo.

In Colombo und an den Stränden von Negombo mit den kleinen Fischerdörfern kann man sich gut erholen und akklimatisieren bevor es auf das Rad geht. 

Die erste Etappe verläuft auf Nebenstraßen und flachem Gelände nach Dambulla (40km). Hier gibt es ein erstes UNESCO-Weltkulturerbe, den Goldenen Tempel von Damulla. Auf der Etappe können zahlreiche endemische Pflanzen und Tiere in der weitestgehend unberührten Landschaft, unter Nutzung von teilweise unbefestigten Waldwegen, beobachtet werden.

Am nächsten Tag geht es weiter zu den Felsen von Sigiriya (55km). Hier lohnt sich eine Besteigung des Felsens (250m Höhenmeter). Belohnt wird man mit einer grandiosen Aussicht und der Tempelanlage. Der Monolith ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Die nächste Etappe geht nach Polonnaruwa, eine alte Königsstadt (35km). Die buddhistisch geprägte Stadt kann per Rad erkundet werden. Die Etappe verläuft entlang von Reisfeldern mit zahlreichen Reihern.

Am nächsten Tag steht Natur pur auf dem Programm: Wasgomuwa-Nationalpark und Parakrama Samudra-Stausee (65km). Das Tagesziel, Kandy, wird nach einer bergigen Fahrt durch die Knuckles Range sowie einigen Pässen erreicht. Auch Kandy hat ein UNESCO-Weltkulturerbe, den Tempel Singhalesen. Auch kann die königliche Gartenanlage besucht werden. In der Umgebung kann das zentrale Hochland, ein UNESCO-Weltnaturerbe, mit vielen Teeplantagen besucht und der Tee probiert werden (Ceylon Tee). Ein Abstecher nach Nuwara Eliya ist sehr empfehlenswert, „very British“. Eine aus der Zeit gefallene britische Kolonialstadt. Vom Hochland, auf 2.000m Höhe, geht es bergab durch das Gebiet des Teeanbaus (60km).

Und weiter kann die einmalige Natur beim Samanalawewa-Stausee und im Udawalawe Nationalparkgenossen werden (32km). Abseits der Pist gilt es noch den höchsten Wasserfall Sri Lankas, Bambarakanda, zu bestaunen. Auch lohnt sich der Besuch in einem Elefanten-Waisenhaus oder eine Safari in den Nationalpark.

Vom Landesinneren geht es zur Südküste Sri Lankas (70km). Hier gibt es exotische Strände wie Tangalla oder Dondora, den südlichsten Punkt der Insel. Auch ein Abstecher nach Galle, UNESCO-Weltkulturerbe, darf nicht fehlen, erinnert die Kolonialstadt doch an die holländische Zeit Sri Lankas. 

Fazit:

  1. Sri Lanka einmalige Naturerlebnisse mit zahlreichen endemischen Pflanzen und Tieren.
  2. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die vilefältige Kultur des Landes kennenzulernen.
  3. Durch die guten Straßen, mit sanftmütigen Hunden, kann die Radtour genossen werden. 
  4. Die Bevölkerung ist aufgeschlossen und so kann der eine oder andere Plausch geführt werden. Sehr viele Menschen in Sri Lanks sprechen gut Englisch.

Streckenverlauf

Tagesetappen
Etappe     Distanz (km)           Strecke
1                    30                            Negombo
2                    40                           Damulla
3                    55                            Sigiriya 
4                    35                            Polonnaruwa
5                     65                            Kandy
6                    60                            Bergala
7                    35                             Udawalawe Nationalpark
8                    40                            Mirissa
9                    30                            Mirissa 

 


 

Kurzbeschreibung

Parameter                       Daten

Distanz (km)                    400 km

Tagesetappen                 9                 

Höhenmeter (m)           3.000 m


 

 

 

"Dies und Das"

  • Wir haben Sri Lanke mit Trekkingrädern gut bereist. Die Insel ist meist eben oder leicht hügelig; nur im Landesinnere stehen bergige Touren auf dem Programm.
  • In Sri Lanka herrsch Linksverkehr. Da der Verkehr auf Hauptstraßen chaotisch sein kann, ist Vorsicht geboten. Auf den Nebenstraßen ist es schon ruhiger und die Landschaft kann genossen werden. Die Geschwindigkeit wird durch einige Tiere wie Hunde und Rinder zusätzlich verlangsamt. Man nimmt Rücksicht.
  • Das Klima ist tropisch. Entsprechend sollte die Kleidung gewählt werden; auch bei Besuch religiöser Stätten. Im zentralen Hochland kann es kühl werden; ist aber beim Radfahren angenehm.
  • Das Essen ist in Sri Lanka von Fisch, Gemüse und Reis sowie allerlei Gewürzen sehr abwechslungsreich und ein Genuss.

Markt in Negombo

Auf Nebenstraßen in Richtung Dambulla

Höhlentempel von Dambulla & Felsen von Sigiriya

Tempelanlagen bei Polonnaruwa

Etappe nach Knuckles Range

Markttag & Teeplantage

Britisch geprägtes Hochland & buddhistischer Tempel

Nationalpark von Udawalawe

Fahrt nach Mirissa

Umgebung von Mirissa & Galle

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