Mojito und Salsa

Es sind wenige Fahrräder auf Kubas Straßen unterwegs. Also freie Fahrt für Fahrräder! Und man kann sich mit den kontaktfreudigen Kubanern austauschen; mit Händen und Füßen.

Die Straßen sind häufig asphaltiert, aber auch uneben und manche Schlaglöcher erfordern erhöhte Aufmerksamkeit. Ein Fahrradhelm wird dringend empfohlen.

Die Tagesetappen sind mit 30-70km im hügeligen Terrain als moderat zu bezeichnen.

Start der Radtour ist in Havana und Ende der Tour ist Jibacoa. Die Höhepunkte:

  • der morbide Charme von Havana
  • das Weltkulturerbe  der Kolonialstadt Trinidad
  • Karibikflair am Strand aber auch im Landesinnere
  • Cienfuego, die „Perle des Südens“

Die Anreise erfolgt 2013 nach Havanna. Es ist eine quirlige und lebendige Stadt mit  morbidem Charme. Einige Häuser im Kolonialstil sind aufwendig restauriert; andere fast baufällig, aber unverändert bewohnt. Es kann der Prado und auch Malecon erkundet werden, aber auch die Oldtimer bestaunt werden. Dies wird begleitet von kubanischer Musik an vielen Ecken der Stadt. Bei Interesse kann das Rum-Museum besichtigt werden.

Von Havanna wird in Richtung Cienfuegos geradelt (60km, 50 Höhenmeter), der „Perle des Südens“. Die Stadt ist von französischer Architektur geprägt. Auf dem Weg nach Cienfuegos kann ein Abstecher zur Schweinebucht unternommen werden.

An der Küste entlang geht es durch idyllische Dörfer nach Trinidad (65km, 400 Höhenmeter). Die Stadt ist zu Recht ein UNESCO-Weltkulturerbe mit einem zusammenhängenden Ensemble kolonialer Bauwerke, meist Herrenhäuser der Zuckerbarone. Obacht bei der innerstädtischen Tour, denn die Straßen sind aus Kopfsteinpflaster. 

Ländlich geprägt ist das „Tal der Zuckermühlen“ im Valle de los Ingenios, ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe (40km, 200 Höhenmeter). Entsprechend ist die Landschaft geprägt von Zuckerrohrplantagen, eingerahmt durch weiße Sandstrände.

Die Sierra del Escambray wird über eine wundervolle Panoramastraße in einem schönen Gebirgsgelände durchquert (50km, 840 Höhenmeter).

In Santa Clara kann die revolutionäre Geschichte Kubas eindrucksvoll studiert werden (55km, 400 Höhenmeter).

Im kubanischen Westen wird Las Terratas besucht (10km, 200 Höhenmeter). Hier wird das UNESCO-Naturreservat abseits der Hauptreisewege inmitten der waldreichen Sierra des Rosario besucht (60km, 300 Höhenmeter). Die Landschaft ist von üppigem Grün geprägt und in San Diego de los Banos kann in Heilquellen und Thermalbädern ausgespannt werden.

Die Sierra de los Organos repräsentiert eine herrliche Landschaft mit vielen Mahagoni- und Zederwäldern (60km, 900 Höhenmeter). Die hügelige Landschaft ist geprägt durch längere Anstiege.

Die letzten Etappen sind in Vinales (35km, 1200 Höhenmeter) und Pinar del Rio (60km, 500 Höhenmeter). Hier sind Tabakanpflanzungen und die Fertigung von Zigarren zu bestaunen; und Zigarren zu probieren.

Abschließend kann sich der Radfahrer oder die Radfahrerin in Jibacoa am Strand erholen bevor der Abflug auf der Agenda steht.    

 

Fazit:

  1. Die karibische Insel Kuba kann sehr gut mit dem Fahrrad erkundet werden: Auf den Straßen sind nur wenige Autos unterwegs. Die Straßen sind meist mehr oder weniger gut asphaltiert. Also gutes Terrain für Radler.
  2. Die kubanische Bevölkerung ist hilfsbereit, das Improvisierungstalent ist sprichwörtlich stark ausgeprägt.
  3. Sollte es einmal „schwerer“ werden, so hilft die überall vorhandene kubanische Musik in jedem Fall weiter.

 

Streckenverlauf


 

Kurzbeschreibung

Parameter                       Daten

Distanz (km)                    449 km

Tagesetappen                 12                 

Höhenmeter (m)           8.671 m


 

 

 

Einzeletappen

Chronologische Beschreibung der Etappen mit Distanz (km) und Höhenmeter (hm).

"Dies und Das"

  • Improvisation“. Wir lernen wie nachhaltig repariert wird; nichts ist wirklich kaputt.
  • In Kuba kann man gut Radfahren. Der Verkehr ist überschaubar und es wird langsam gefahren. Zu berücksichtigen sind manch exotisches Verkehrsmittel. Ein Helm wird empfohlen, weil die Straßen in einem schlechten Zustand sind.
  • Die kubanische Küche wird von der karibischen und afrikanischen Küche beeinflusst. Gewürze sind selten. Wir haben auf jeder reise Salz und Pfeffer dabei. Arroz congri (Schweinefleisch) wird häufig mit Reis angeboten. Über Cocktails in Kuba zu sprechen erübrigt sich.

Havanna

Radtour durch Kuba

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