Dolomiten Bike Day

... und umzu

Über den Bodensee, mit Besichtigung des Rheinfalls von Schaffhausen und der Stadt Stein, ging es nach Südtirol. 

Meran ist eine Reise wert und so wurde in Naturns die erste Radtour gestartet. (30km; 300 Höhenmeter); häufig an der Etsch entlang. Der Radweg ist gut ausgebaut und entsprechend einige Radler unterwegs. Meran ist mondän und wir haben den botanischen Garten sowie die sehenswerte Altstadt erkundet.

Nals war die nächste Station und hier wurde eine anspruchsvollere Radtour mit einigen Steigungen unternommen (30km; 1.000m). Die landschaftlich reizvolle Tour bot auch einen Blick auf Apfel- und Weinanbau; und es wurde in Handarbeit „Heu gemacht“. Die Tour verlief teilweise über Wanderwege, aber ist für Gravel Bikes gut fahrbar.

Über das sehr sehenswerte Bozen mit vielen gut erhaltenen alten Häusern und Sehenswürdigkeiten („Ötzi“) fuhren wir in Richtung Dolomiten nach San Cassiano, dem Ausgangspunkt für den Dolomiten Bike Day. Aber wir waren ein paar Tage vor dem Event vor Ort, um noch die eine oder andere Radtour zu unternehmen und die Gravel Bikes auszuprobieren.

Die erste Tour (50km; 1.500m) führte uns dann auch über zwei Pässe, Valparolo und Falzarego. Der Anstieg zum Valparola war mit 8-10% Steigung moderat, die Straße war sehr gut und die Bergmassive der Dolomiten imposant. Cortina d’Ampezzo, ein Ort mit olympischer Vergangenheit, wurde für einen Kaffee und ein Stück Kuchen besucht; ansonsten bietet der Ort nichts Interessantes. Auf dem Rückweg wechselte das Wetter schlagartig und es regnete; man sollte auf solche Ereignisse vorbereitet sein (waren wir auch).

Die nächste Tour war von entspanntem Pedalieren geprägt (30km; 870m) und führte uns über LaVille nach Corvara. Wir haben die gut ausgebaute Straße genutzt; der Rad- und Wanderweg verläuft parallel und ist idyllischer. In Corvara hat man dann einen sehr guten Panoramablick auf die Berge und Täler.

Dolomiten Bike Day

Verkehrsfreier Tag in den Dolomiten! Es gibt mehrere Möglichkeiten, in diesen Rundkurs einzutreten und die Dolomitenpässe Campolongo, Falzarego und Valparola zu bezwingen. Meist sind Rennräder auf der Piste, aber auch MTB sind möglich; wir sind mit dem Gravel Bike gestartet. Ein Blick auf die Wetterprognose ist unerlässlich, denn das Wetter kann sich schnell ändern und der Rundkurs ist lang. Morgens kann es kühl sein! Mit Temperaturschwankungen muss gerechnet werden wie auch mit Regen. Für die rasanten Abfahrten sollte eine leichte Windjacke im Gepäck sein. Weitere Informationen sind im Internet verfügbar (www.dolomitenbikeday.it). 

Kennzahlen für den Dolomiten Bike Day:

  • Strecke:                                50,8 km
  • Steigung:                             bis zu 15 %, durchschnittlich 10%
  • Höhenmeter:                   4.400 m               

Der Start des Rundkurses ist von verschiedenen Orten möglich. Autofrei ist die Strecke zwischen 8:30 und 14:30. Wenn man morgens startet, kann ist es noch ein wenig kühl sein und man sollte entsprechend gekleidet sein. Es geht gegen den Uhrzeigersinn auf die Strecke. Wir starten in San Cassiano, weil die Steigungen und die ersten Pässe „leichter“ zu bewältigen sind. Somit pedalieren wir über Stern und Corvara zum Passo di Campolongo. Gleich am Ortsende von Corvara beginnt die Passage über die Nordseite mit einer Steigung von 10% und 10 Kehren. Nach 6,5km ist die wiesenartige Passhöhe erreicht und eine kurze Abfahrt (4km) mit 5 Kehren und bis 10% Gefälle entschädigt für den Anstieg. Dann geht es über Arabba und einer Straße mit schlechtem Belag nach Pieve. Und schon starten wir von der Westseite zum Passo di Falzarego. Bei einer maximalen Steigung von 8%. Unterhalb der Passhöhe gibt es einen unbeleuchteten Kehrentunnel (Beleuchtung) und einige gepflasterte Kehren (Vorsicht bei Nässe). Es bleibt Zeit die Bergwelt mit der mächtigen Cristalloformation zu genießen.  Die Abfahrt verläuft über zahlreiche Kehren.  

Der Passo di Valparola wird von der Südseite angefahren. Es gilt ein letztes Mal eine Steigung von 10% zu bewältigen; aber der Pass ist auch nur 1,5km vom Passo di Falzarego entfernt. Auf der Passhöhe ist dann aber auch ein Fort zu bestaunen. Es folgt zum Abschluss eine lange und kurvenreiche Abfahrt mit 10% Gefälle. Hier im Gadertal kann noch einmal die Bergwelt mit der Cunturinesgruppe und die Lärchen- und Kieferwälder bestaunt werden. Schließlich erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt San Cassiano. Eine tolle Tour mit drei interessanten Pässen (52km; 4.400 Höhenmeter; 3:45 Stunden).

Die Landschaft kann und soll genossen werden, denn die Dolomiten sind grandios und imposant, aber auch die bunten Wiesen sind reizvoll. 

Fazit:

  1. Die Dolomiten sind imposant mit einem sehr schönen Wechsel von Tälern und Bergen; mit zahlreichen Panoramaaussichten.
  2. Radfahrer und automobiler Verkehr harmonieren, aber man kann natürlich auch gut auf den Waldwegen fahren (Gravel Bike oder MTB).
  3. Der Dolomiten Bike Day ist sehr gut organisiert. Die zahlreichen Teilnehmer verteilen sich sehr gut, da der Rundkurs an verschiedenen Stellen gestartet werden kann.
     

 

Streckenverlauf

Tagesetappen
Etappe       Distanz (km)    Höhe (m)    Dauer (h:min)    Strecke
1                    30 km                   300 m       1:10 h                  Meran
2                    30 km                1.000 m       3:25 h                  Nals    
3                    50 km                  1.375 m        4:25 h                 2-Pässe-Tour
4                    27 km                    450 m        2:10 h                Corvara    
5                    51 km                  1.200 m        3:48 h                Dolomiten-Bike-Day                   
 


 

Kurzbeschreibung

Parameter                              Daten

Distanz (km)                               200 km            

Tagesetappen                                  5

Höhenmeter (m)                    4.500 m


 

 

 

"Dies und Das"

  • Auf Kapriolen des Wetters sollte man vorbereitet sein, d.h. Regensachen und Windjacke einpacken.
  • Gravel Bikes mit entsprechenden Reifen haben sich bei Regenwetter und Sand sowie Matsch auf den Straßen bewährt.
  • Beleuchtung am Fahrrad ist zu empfehlen, da Tunnel und schattenreiche Wälder passiert werden.

 

Radtour nach Meran

Radtour nach Nals

2-Pässe-Tour

Radtour nach Corvara

Dolomiten Bike Day

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