"Ojus que no ven, corazon que no siente."

„Was wir mit den Augen nicht sehen, kann unserem Herzen nichts anhaben.“ Ja, die lange Anfahrt im März 2022 nach Andalusien hat sich gelohnt. Wir konnten viele Dinge sehen und haben Andalusien ins Herz geschlossen.

Nicht alle Sehenswürdigkeiten können mit dem Fahrrad besichtigt werden. Wir haben daher einige Sehenswürdigkeiten mit dem Auto angesteuert:

  • Höhlen bei Guadix
  • Granada mit arabischen Viertel, Kathedrale und Alhambra
  • Weiße Dörfer wie Olvera, Arcos de la Frontera und Zachara, die auf Anhöhen liegen und maurische Architektur bieten
  • Ronda mit Puente Nuevo mit maurisch geprägter Altstadt und dem Banos Arabes
  • Sevilla mit Alkazar und Kathedrale
  • Cordoba mit Mezquita Kathedrale einer Mischung aus muslimischer und christlicher Kultur, dem jüdischen Viertel und der vielen Plätze wie San Pedro, Plaza Abadas

Die erste Radtour unternehmen wir in der Umgebung von Pinos Genil mit Gravel Bike und Cyclo Cross Rad (32km; 1.050 Höhenmeter). Die kurze Strecke führt uns zum Embalse de Canales-Stausee; immer mit Blick auf verschneite Berggipfel (Alto de Calar). Die recht bergige Strecke offenbart eine herrliche Landschaft. 

Ausgangspunkt für die zweite Radtour ist Villamanrique durch den Nationalpark Comarca de Donana (133km; 470m). Hier gibt es wenig Verkehr auf meist sandigen Wegen; nur an der Küste bei Matalascanas nach Mazagon kann man wenig Autoverkehr beobachten. Ansonsten wird die Natur mit Korkeichen, Pinien, Störchen und Pferden bestaunt.

Die nächste Radtour geht in einen anderen Teil des Nationalparks nach Villa Mayor (75km; 400m). Hier gibt es umso mehr Störche und Flamingos in einem Reservat zu beobachten. 

Bei Campany wird die nächsten Touren unternommen. Die erste Fahrt führt uns zum Stausee (31km; 350m). Die Landschaft ist gemäßigt hügelig mit vielen Wäldern und blühenden Wiesen. 

Die nächste Tour führt uns in Richtung Küste nach Empuriabrava (68km; 1000m). Das bergige Hinterland mit Korkeichen Kiefern und überfluteten Straßen sind sehr sehenswert. Nur wenige Menschen leben hier; im Gegensatz zur belebten Küste, die auch sehr verbaut erscheint.

Auch die letzte Tour ist ein Rundkurs von Campany nach Llanca, d.h. aus dem Hinterland zur Küste (75km; 1.200m). Aufgrund der Höhe können wir die Baumgrenze passieren, sehr interessant und wieder mit einigen überfluteten Straßen, aber auch mit einigen Blumen am Wegesrand und mächtigen Pinien.

Fazit:

  1. Der Süden Spaniens ist sehr sehenswert. Kulturell fasziniert Andalusien. Die vielen Sehenswürdigkeiten zeigen die Vielfalt Andalusiens und die wechselhafte Geschichte. Städte mit maurischen Einflüssen und weiße Dörfer in den Bergen zeugen von der langen Geschichte Andalusiens.
  2.  Zu jeder Tageszeit gibt es vielfältige gustatorische Höhepunkte. Seien es die Tapas, für den kleinen Hunger zwischendurch, oder die Meeresfrüchte bzw. der Iberico-Schinken; häufig abgerundet durch einen Wein in einer Bodega.
  3. Andalusien ist hügelig bis bergig und entsprechend kann das Wetter Kapriolen schlagen. So lässt es sich an der Atlantikküste gut radeln, wenn auch die Landschaft sehr urban erscheint. Gefällig ist da die Sierra Nevada, die massive Bergkette. Hier kann es im Frühjahr noch sehr kühl sein. Wir haben Skifahrer getroffen!

 

Streckenverlauf

Tagesetappen
Etappe     Distanz (km)    Höhe (m)              Strecke
1                    32                     1.050                   Pinos Genil
2                    133                      470                    Villamanrique
3                    75                       400                    Villa Major 
4                    31                        350                   Campany
5                    68                   1.000                    Empuriabrava
6                    75                    1.200                    Llanca

 


 

Kurzbeschreibung

Parameter                       Daten

Distanz (km)                    414 km

Tagesetappen                 6                 

Höhenmeter (m)           4.470 m


 

 

 

Einzeletappen

"Dies und Das"

  • Die Bekleidung in „Zwiebeltechnik“ hat sich gerade in der Sierra Nevada bewährt. Im Frühjahr kann es kühl und regnerisch sein.
  • Das Gravel Bike hatte gegenüber dem Cyclo Cross Rad Vorteile, denn die Schutzbleche haben den Regen abgemildert und Beleuchtung war in den Bergen und im Schatten der Wälder vorteilhaft.
  • Unsere Reisezeit war der März, der sich jedoch als noch kühl erwiesen hat, gerade in der Sierra Nevada. Empfehlenswert erscheint eher der Zeitraum Mai bis Oktober, wobei die sehr warmen Sommermonate gemieden werden sollten.
  • Die Siesta ist in Andalusien noch gegenwärtig: Zwischen 14 - 17:00 sind Supermärkte und selbst kleinere Geschäfte geschlossen. Dies kann für die Planung der Etappen wichtig sein.

Rund um Pinos Genil

Granada mit Alhambra

Ronda

Sevilla

Tour nach Villamanrique

Etappew nach Villa Major

Cordoba

Tour um Campany

Radtour nach Empuriabrava

Radtour nach Llanca

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.